Orthopädische Klinik

Rehabilitations Zentrum

Nachsorgezentrum

AOZ Reha Vit

Pflegezentrum

Häusliche Krankenpflege

Ambulanter Hospizdienst

Ambulante Dienste Nordhessen

Schulen

Gästehaus

Lichtblick gGmbH

OTZ GmbH

Home

Soziale und Schulische Rehabilitation

  Berufliche Rehabilitation

Schüler macht Abitur

 Wohneinheiten   

 Trainingswohnen     

Kontakt 

 Tagesförderstätte

Tagesablauf

Trainingswohnen in der sozialen Rehabilitation

In zwei Wohnungen sollen Bewohner, die im Bereich Verselbständigung genügend vorbereitet sind, unter möglichst realitätsnahen ‑ambulanten Bedingungen" ihre Selbständigkeit überprüfen können. Das heißt für die Bewohner, dass sie ihren persönlichen Assistenzbedarf kennen und in einen Organisationsablauf einbringen müssen.

Die Assistenz bei der körperlichen Versorgung und die soziale Betreuung wird durch die Mitarbeiter der sozialen Reha, orientiert an der Praxis ambulanter Dienste (terminlich festgelegte, eng umschriebene Hilfeleistung) vorgenommen. Eine "rund-um-die-Uhr-Hilfe" ist jederzeit durch die Mitarbeiter der sozialen Reha sichergestellt.

Die Bewohner des Trainingswohnens sind weiterhin in die tagesstrukturierenden Maßnahmen eingebunden. Dort können die erlernten Fähigkeiten im Umgang mit dem Computer, handwerkliche Beschäftigung und Praktika in unserer Integrationsfirma LICHTBLICK gGmbH geleistet werden. Unser Fahrdienst stellt den Transport sicher.

Diese Vorbereitung auf das Leben in einer eigenen Wohnung gibt stichwortartig Antwort auf die Fragen:

  • Inwieweit kann ich tatsächlich meinen Haushalt trotz erheblicher körperlicher Einschränkungen führen?
     

  • Wie schaffe ich es, meine Hilfeanforderungen, Wünsche und Bedürfnisse von einer "rundum-Betreuung" umzustellen auf eine stundenweise Betreuung?
     

  • Wo überfordere ich mich aus dem Wunsch heraus, den Nichtbehinderten zu beweisen, dass  ich allein leben kann?
     

  • Wie werde ich mit dem "Alleinsein“ fertig (besonders abends, Wochenende)?
     

  • Wie ertrage ich die Konsequenz aus meinem Handeln?
     

  • Kann ich meinen Hilfsbedarf beim Reinigen der Räume, beim Einkaufen, beim Wäsche waschen, kochen, Müll sortieren evtl. optimieren bzw. überflüssig machen?
     

  • Gelingt mir die völlig selbständige Organisation von Arzt-, Krankengymnastik oder Ergotherapie-Terminen?
     

  • Wie komme ich mit der nichtbehinderten Nachbarschaft klar? Kann ich es ertragen, übersehen zu werden?
     

  • Was mache ich mit meiner freien Zeit?
     

  • Will/kann ich mich in fremde Gruppen einbringen?
     

  • Nehme ich die Mühsal des Besuchs von Veranstaltungen auf mich?
     

  • Wie komme ich mit meiner finanziellen Situation klar?
     

  • Wie lassen sich meine Wünsche und Bedürfnisse hinsichtlich Sexualität und Partnerschaft realisieren?
     

  • Welche Hilfsmittel brauche ich in der neuen Situation?
     

  • Inwieweit bin ich in der Lage, bei anstehenden Problemen Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln?

Da die Test- und Trainingswohnung nur eine vorübergehende Wohnmöglichkeit ist, muss der Bewohner sich entscheiden, wo er eine „feste Bleibe" suchen möchte. Die Mitarbeiter übernehmen hier die Rolle eines Begleiters, der hilft., den Übergang vom stationären zum ambulanten Wohnen zu realisieren.